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Olympiastadion Berlin: Bewerbung als Spielort für EURO 2024

Das Land Berlin hat heute gegenüber dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) sein Interesse an der Ausrichtung von Spielen der UEFA EURO 2024 Endrunde erklärt. Der Regierende Bürgermeister Michael Müller, Sportsenator Andreas Geisel und Olympiastadion Berlin Geschäftsführer Timo Rohwedder haben eine entsprechende Interessensbekundung unterzeichnet.

 

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, sagte dazu: „In der Sportmetropole Berlin ist großer Fußball immer herzlich willkommen. Das ist nicht nur beim jährlichen DFB-Pokalfinale so. Nach Fußball-Weltmeisterschaft und UEFA Champions-League-Finale ist Berlin ganz sicher der richtige Ort für eine Fußball-Europameisterschaft. Wir freuen uns immer auf internationale Sportlerinnen und Sportler und sind erfahren genug, wenn es darum geht große Sportveranstaltungen zu organisieren.“

Für Berlins Sportsenator Andreas Geisel steht die Sportbegeisterung der Berlinerinnen und Berliner weit vorn: „Berlin kann Fußball und Berlin will Fußball. Die Fanmeile vor dem Brandenburger Tor ist zu einem Markenzeichen und sympathischen Imageträger der Stadt geworden. Die EURO 2024 im eigenen Land und in der eigenen Stadt wäre großartig. Berlin ist bereit für ein Sommermärchen 2024.“

Olympiastadion Berlin Geschäftsführer Timo Rohwedder betont die besondere Qualität des Stadions: „Berlin bietet mit dem mehrfach prämierten Olympiastadion Berlin eine weltbekannte Sportstätte auf Fünf-Sterne Niveau. Kein anderer Stadionbetreiber in Deutschland hat zudem so viel Erfahrung mit den Erfordernissen der Sportverbände und der Organisation großer internationaler Sportveranstaltungen.“

Das Land Berlin begrüßt ausdrücklich die Entscheidung des DFB, den Bewerbungsprozess von Transparency International begleiten zu lassen. Das werde bei hoffentlich vielen Menschen wieder mehr Vertrauen gegenüber Sportverbänden und der Vergabe von Sportgroßveranstaltungen schaffen, betonten die Unterzeichner der Berliner Interessensbekundung.

 

Der DFB plant, sich mit ca. 10 Ausrichterstädten und Stadien zu bewerben. Voraussetzung für die Stadien ist eine Netto-Sitzplatzkapazität von 30.000. Im Berliner Olympiastadion sind 74.157 Sitzplätze vorhanden. Bis zum 3. März 2017 muss der DFB dazu eine Interessenserklärung gegenüber der UEFA abgeben. Eine rechtlich verbindliche Benennung der Spielorte muss bis zum 27.04.2017 bei der UEFA erfolgen. Erst mit der Teilnahmeerklärung  am nationalen Bewerberverfahren am 12. Juni 2017 sind die Bewerbungsanforderungen von DFB/UEFA verbindlich anzuerkennen.