„Night of Lights“: Mehr als 10.000 faszinierte Zuschauer

Berlin, 11.11.2011: 10.223 Besucher wurden gestern Abend gezählt. Sie haben spektakuläre Light-Shows erlebt und virtuelle Fußballspiele zu Original-Kommentaren historischer Begegnungen verfolgt. Auf einem Catwalk konnte man über den Stadionrasen flanieren und bei Führungungen hinter die Kulissen schauen. Und bei der Party wurde bis in die frühen Morgenstunden gefeiert. „Unser „Dank“ an die Menschen in dieser Stadt für die jahrelange Treue zum Olympiastadion wurde begeistert angenommen“, freute sich Joachim E. Thomas.

Bereits eine Stunde bevor um 18.00 Uhr das Osttor unter den Olympischen Ringen geöffnet wurde, hatte sich eine lange Besucherschlange auf dem Vorplatz gebildet. Sie riss bis in die späten Abendstunden nicht ab. Etwa 7.000 Gäste hatten sich ihre Eintrittskarten bereits im Vorverkauf gesichert. Und tausende Besucher kamen spontan, um sich das farbig illuminierte Stadion anzusehen und den Shows aus Licht, Musik und Filmen in der Arena zu folgen.

Die Führungen durch die Katakomben und in die Umkleidekabinen starteten im 15-Minuten-Takt. Extra an diesem Abend begeisterten Studenten der Schauspielschule Reduta-Berlin mit Darbietungen aus der Fußballwelt. So wurden der Auftritt von Trainer Jürgen Klinsmann vor der deutschen Nationalmannschaft und die legendäre Pressekonferenz mit Giovanni Trapattoni nachgespielt. Jedem, der an den Führungen nicht teilnehmen konnte, empfiehlt Christoph Meyer, der für die Großveranstaltung verantwortlich war: „Wir bieten die Besichtigungstouren durch das Stadion auch künftig an den spielfreien Tagen zwischen 9.00 und 16.00 Uhr an.“

Neben hunderten Leuchtkörpern, von LED-Lichtleisten über Laser und Diaprojektoren bis zu den weltweit stärksten Mega-Strahlern mit bis zu 8.000 Watt, gab es auch einen anderen, unverhofften Lichtblick: Mitten auf dem Catwalk machte Patrick seiner Freundin Saskia vor den tausenden Besuchern einen Heiratsantrag. In einem Jahr, am 12.12.12 wollen die beiden heiraten.

Das glückliche Paar feierte dann zusammen mit 2.000 weiteren Gästen im Atrium bis in die frühen Morgenstunden. Nach dem Auftritt der Coverband „Birddogs“, die viele Zugaben spielen musste, legte ein DJ auf und das Partyvolk tanzte in den neuen Tag.

Ob es auch im nächsten Jahr wieder eine „Nacht der Lichter“ gibt, wird geprüft. Joachim E. Thomas: „Wenn es nach der Begeisterung der Besucher ginge, müssten wir sicher auch im nächsten Jahr wieder eine „Night of Lights“ feiern.“