2007
Der Besucherstrom ins Olympiastadion Berlin außerhalb der Großveranstaltungen ist auch im Jahr 2007 nicht abgerissen. Im Februar konnte der 500.000. Besucher begrüßt werden, insgesamt kamen rund 276.000 Touristen, um sich das Stadion außerhalb der Veranstaltungstage anzuschauen.
Sportliche Highlights im Veranstaltungskalender sind in diesem Jahr neben den Heimspielen von Hertha BSC und Berlin Thunder sowie dem DFB-Pokalfinale das U16 Länderspiel Deutschland gegen Frankreich und das Internationale Stadionfest Berlin ISTAF, das seinen 70jähriges bestehen feiert.
Weitere hochklassige Events sind die Konzerte von Herbert Grönemeyer und Genesis, die auf Ihrer großen Comeback-Tour auch im Olympiastadion Berlin live zu erleben sind, sowie die Pyronale, die im September zum zweiten Mal hinter dem Olympiastadion Berlin auf dem Maifeld stattfand.
schliessen2008
Das Jahr 2008 ist ein Jahr der Rekorde im Olympiastadion Berlin. Der erste Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde kam am 3. Juni durch das längste Kinderbild der Welt. Insgesamt 37 Kilometer lang war die Bilderschlange, welche fast alle 74.024 Sitzplätze bedeckte. Auch der Auftritt des Comedian Mario Barth am 12. Juli wurde ins Guinnessbuch der Rekorde als größte Comedy-Show der Welt aufgenommen. Seit dem 1. Juli brummt es auch im Olympiastadion Berlin, denn an diesem Tag ist der
Olympiastadion Berlin Buddy Bär in sein neues Gehege gekommen. Der Bär weist mit vielfachen Symbolen auf die einzigartige Schönheit, Bedeutung und Funktion des 5-Sterne-Stadions. Im August begeisterte Pop-Queen Madonna 50.000 Fans auf der ersten Deutschlandstation ihrer „Sticky & Sweet“ Welttournee. Ebenfalls ein großer Erfolg war die 3. Auflage des Feuerwerk-World- Championats Pyronale. Sportlich ging und geht es auch 2008 wieder groß her. Ausverkauftes DFB-Pokalfinale, knapp 60.000 Besucher beim ISTAF und nach rund zwei
Jahren Pause neben der Bundesliga wieder UEFA-Cup Heimspiele im Olympiastadion Berlin. Highlight im Sportkalender 2008 ist jedoch der Länderspielklassiker Deutschland – England im November. Auch die Vorbereitungen für den sportlichen Höhepunkt 2009, die 12. IAAF Leichtathletik Weltmeisterschaften Berlin 2009 ™ laufen auf Hochtouren. Die Sportanlagen wurden an die aktuellen Anforderungen des Weltverbandes IAAF angepasst und auch die Laufbahn bekommt durch ein aufwendiges Retopping ihren blauen Glanz zurück.
schliessen2009
Auch im Jahr 2009 ging die Rekordjagd im Olympia- stadion Berlin weiter. Beim ISTAF stellte Ariane Friedrich den deutschen Rekord im Hochsprung ein und stimmte Berlin so auf das weltweit drittgrößten Sportereignis des Jahres ein: die 12. IAAF Leichtathletik Weltmeister- schaften berlin 2009™. Die rund 400.000 Besucher im Olympiastadion und Millionen vor den Fersehgeräten feierten an neun Tagen drei Weltrekorde und unzählige nationale Rekorde. Höhepunkt waren die Bestzeiten von Usain Bolt auf der schnellsten Bahn der Welt, der blauen
Laufbahn des Olympiastadion Berlin. Auch bei den Konzerten gab es einen Rekord zu feiern, einen Zuschauerrekord: U2 rockten im Juli bei ihrer 360° Tour auf einer erstmals verwendeten Rundbühne vor über 90.000 Fans. Einen Monat zuvor spielten Depeche Mode ebenfalls vor ausverkauftem Haus. Sportlich konnte auch Hertha BSC begeistern. Mehrere Wochen stand der Hauptstadtklub an der Tabellenspitze und ließ so die Fans von der ersten Meisterschaft seit 1931 träumen. Am Ende reichte es nicht ganz für die Schale, doch mit
Platz vier weht auch in der Saison 09/10 internationale Luft durch das Olympiastadion. Ausverkauft war es abermals zu den DFB–Pokalendspielen, bei denen sich Werder Bremen und der FCR Duisburg die Titel sich- erten. Anfang September beigeisterte wie schon in den vergangenen drei Jahren, die Pyronale – Das Original das Berliner Publikum. Zum Abschluss der Saison fand erstmalig der B2Run, Deutschlands schönster Firmenlauf statt. Der sechs Kilometer lange Lauf wird fortan jährlich im Olympiastadion Berlin stattfinden.
schliessen2010
Drei neue Leichtathletik-Weltrekorde, Fußballleckerbisse und Hard Rock vom feinsten – das und noch vieles mehr bot das Jahr 2010!
Beim „BIG 25“ Lauf über 25 Kilometer im Mai schrieben die beiden Kenianer Samuel Kosgei und Mary Keitany Leichtathletikgeschichte, denn sie sorgten mit ihren Bestzeiten für das erste Straßenrennen überhaupt, bei dem beide Sieger Weltrekord liefen. Kosgei verbesserte mit 1 Stunde 11 Minuten und 50 Sekunden den Weltrekord seines Landsmanns Paul Kosgei (1:12:45 Std.) um 55 Sekunden, während Mary Keitany mit ihrem Rekord von 1 Stunde 19 Minuten und 53 Sekunden den alten Weltrekord der Japanerin Mizuki Noguchi (1:22:13 Std.) sogar um mehr als zwei Minuten unterbot.
Rund vier Monate später sorgte David Rudisha beim Internationalen Stadionfest ISTAF für einen weiteren Höhepunkt in der Leichtathletik. Mit 1 Minute und 41,09 Sekunden über 800 Meter stellte der Kenianer einen neuen Weltrekord auf und unterbot damit die 23 Jahre lang währende Weltbestzeit des Dänen Wilson Kipketer.Bereits ein Jahr zuvor wurden auf der blauen Laufbahn des Olympiastadion Berlin zwei Weltrekorde durch Usain Bolt ,während der Leichtathletik WM 2009, erzielt.
Zu Beginn der neuen Saison war die Euphorie nach dem Erreichen von Platz Vier im Vorjahr bei den Profis von Hertha BSC hoch. Die Teilnahme an der UEFA Europa League sorgte wieder einmal für packende Flutlichtstimmung im Olympiastadion Berlin. Die internationale Luft endete allerdings jäh im Sechzehntelfinale, in dem die Berliner gegen Benfica Lissabon das Nachsehen hatte. In der Bundesliga kämpfte Hertha bereits früh in der Saison gegen den Abstieg. Dieser Formeinbruch sollte im schlimmsten Szenario enden – dem Abstieg aus dem Oberhaus des deutschen Fußballs. Sichtlich geschockte Fans mussten mit ansehen, wie Hertha BSC nach 13 Jahren Erstklassigkeit den Abstieg in die zweite Bundesliga nicht mehr vermeiden konnte. Der Fauxpas sollte sich jedoch als Chance entpuppen, denn das Ziel des sofortigen Wiederaufstiegs einte Verein, Fans und Stadt und sorgte bereits in der Hinrunde der Saison 2010/2011 für einen rekordverdächtigen Zuschauerschnitt von 38.825.
Das DFB Pokalendspiel versprach mit der Begegnung FC Bayern München gegen den SV Werder Bremen ein spannendes Spiel zu werden, denn schließlich standen sich die zwei erfolgreichsten Mannschaften des Wettbewerbs gegenüber. Am Ende siegten die Bayern jedoch deutlich mit 4:0 und bekamen nach der Meisterschale am Samstag zuvor, nun auch den DFB Pokal im Olympiastadion Berlin überreicht.
Euphorische Stimmung herrschte vor in der Hauptstadt, als es hieß: Deutschland – Türkei. Die deutsche Nationalmannschaft trat an zum Qualifikationsspiel für die EURO 2012. Deutsche und türkische Fußballfans sorgten für absolute Gänsehautstimmung im ausverkauften Olympiastadion Berlin. Eine berauschende Kulisse bot sich den beiden Teams während der Partie, die die deutsche Nationalmannschaft klar mit 3:0 für sich entscheiden konnte. Überragender Spieler des Fußballfests war der Deutsch-Türke Mesut Özil.
Die 5. Pyronale, das Feuerwerk-World-Championat, war auch in diesem Jahr international besetzt. Rund 61.500 Zuschauer bewunderten die farbenfrohen Kreationen der sechs Teams am Berliner Nachthimmel. Gewinner war in diesem Jahr das Schweizer Team „Bugano“, die bereits bei der Pyronale 2008 auf dem 2. Platz gelandet waren. Zweiter im Jahr 2010 wurde „Privatex Pyro“ aus der Slowakei vor „Kanellopoulos Fireworks“ aus Griechenland.
Der Musiksommer 2010 bot einen Leckerbissen für Hard Rock Fans. Die Kult-Rocker von AC/DC sorgten für Hochspannung im Olympiastadion Berlin. Die grandiose Show vor rund 70.000 Zuschauern war ebenfalls ein internationales Highlight.
Rund eine Woche danach eroberte der Nachwuchs das Olympiastadion Berlin bei der 2. BIG Kitajade für Berliner Kita-Kinder im Alter zwischen Drei und Fünf Jahren. Die Berliner Sonne lachte und begrüßte bei strahlend blauem Himmel rund 1.600 Kinder, die sich voller Freude und spielerisch-sportlich auf der blauen Laufbahn wie auch dem heiligen Rasen austobten.
Zum 1. Juli erfolgte bei der Olympiastadion Berlin GmbH ein Geschäftsführerwechsel. Nach fast sechs Jahren erfolgreicher Arbeit und vielen großartigen sowie unvergesslichen Veranstaltungen und Momenten verließ Peter von Löbbecke die Olympiastadion Berlin GmbH. Nachfolger wurde der 56-jährige Jurist Joachim E. Thomas. In der Veranstaltungs- und Stadienbranche kennt sich Thomas bestens aus. Zuletzt führte er ein Beratungsunternehmen mit Projekten aus Sport, Kultur und Freizeit. Mitunter für die Commerzbank Arena in Frankfurt sowie die Allianz Arena in München. Der gebürtige Kölner bekleidet zudem das Amt des Vorsitzenden der Vereinigung deutscher Stadionbetreiber und ist Präsidiumsmitglied der Deutschen Olympischen Gesellschaft Berlin.
schliessen2011
75 Jahre Olympiastadion - 75 Jahre Olympische Spiele Berlin
Zwei Jubiläen, eine Feier. Vielmehr eine Reihe von Feierlichkeiten fanden von August bis November 2011 in Olympiastadion und Olympiapark statt. Ein Dankeschön an all die Besucher, Fans, Künstler und Sportler, die jedes Jahr nach Berlin kommen um im Olympiastadion unvergessliche Momente zu erleben und anderen zu bereiten.
Das neue Besucherzentrum wurde eröffnet, das Angebot für die Touristen erweitert, es gab eine große Ausstellung rund um das Thema Olympische Spiele1936, Diskussionsrunden zu Olympischen Themen mit prominenten Gästen wurden veranstaltet, Kunstprojekte umgesetzt, Theateraufführungen gezeigt und zum Abschluss gab es die Night Of Lights. Ein Event, das es so in Berlin noch nicht gegeben hat. Das bunt erleuchtete Olympiastadion mit einer Multimediashow, einem Catwalk über den heiligen Rasen, Live Musik und einer großen Party.
Vom 1. August bis zum 11. November 2011 kamen über 100.000 Menschen ins Olympiastadion Berlin und feierten mit.
Alle Informationen zum 75-Jahre-Special finden Sie hier.
Hertha BSC: Meister 2. Bundesliga Saison 2010/2011
Nach dem Abstieg in der vergangenen Saison durfte unsere Hertha und deren treue Anhang im Olympiastadion Berlin wieder feiern. Und wie. Die Mannschaft von Trainer Markus Babbel stieg als Meister der 2. Bundesliga wieder ins Oberhaus auf.
Nachdem bereits drei Spieltage vor Schluss der Aufstieg perfekt gemacht werden konnte, wurde am letzten Spieltag die Meisterschaft gefeiert. Für die große Party wurde extra eine Mobiltribüne gebaut und so sahen 77.116 Besucher im prallgefüllten Olympiastadion Berlin den 2:1 Sieg gegen den Mitaufsteiger FC Augsburg. Auch beim Derby gegen Union Berlin konnte mit 74.244 Zuschauern Ausverkauft vermeldet werden. Das Spiel gegen Paderborn verfolgten 70.621 Fans live vor Ort.
Gesamt kamen 784.221 Zuschauer kamen zu den 17 Heimspielen – Hertha BSC boomte auch in der 2. Bundesliga. Der Schnitt von 46.131 lag nur unwesentlich unter dem der vorherigen Saison. Hertha BSC bot seinen Fans einiges. 12 Siege wurden in den 17 Heimspielen gefeiert, nur drei Spiele gingen an den Gast. Mit 38 Heimtoren war Hertha BSC am treffsichersten im eigenen Stadion in dieser Spielzeit. Auch in der laufenden Bundesligasaison strömen die Berliner, Brandenburger und Hertha BSC Fans ins Olympiastadion Berlin. Die acht Heimspiele in der Hinrunde besuchten im Schnitt 53.221 Zuschauer.
Hier finden Sie die Termine für die Rückrunde.

23. Januar 2011: 10.000.000er Besucher im Olympiastadion Berlin
Der Weg zur Geschäftsstelle von HERTHA BSC lohnte sich für Olaf Hartwich ganz besonders: Der HERTHA-Fan kaufte dort das Jubiläumsticket und ist der 10.000.000ste Besucher des Olympiastadion Berlin seit dessen Wiedereröffnung im Sommer 2004.
Vor Anpfiff der Begegnung HERTHA BSC Berlin gegen Fortuna Düsseldorf wurde der 43 Jahre alte gebürtige Berliner von Joachim E. Thomas, Geschäftsführer der Olympiastadion Berlin GmbH, und HERTHA-Geschäftsführer Ingo Schiller im Innenraum des Stadions geehrt. Der glückliche Stadiongast erhielt von Joachim E. Thomas einen Gutschein für zwei VIP-Karten zum Konzert von Herbert Grönemeyer am 5. Juni 2011 im Olympiastadion Berlin. HERTHA BSC lud Hartwich und eine Begleitperson als VIPs zum Spiel gegen Düsseldorf ein, selbstverständlich erhielt Hartwich auch sein ganz persönliches HERTHA-Trikot.
„Mein erstes HERTHA-Spiel habe ich gesehen, als mich mein Vater 1978 zum Spiel gegen Roter Stern Belgrad mitnahm. Seither bin ich Fan und gehe so oft ich kann zu den Spielen. Normalerweise stehe ich in der Ostkurve, jetzt kann ich dieses Spiel dank HERTHA aus einer ganz anderen Perspektive erleben“, freute sich Olaf Hartwich.
„Es ist schön, dass wir unseren Jubiläumsbesucher bei einem Spiel unserer HERTHA begrüßen dürfen. Dass es auch noch ein HERTHA Fan ist, macht das Ganze umso schöner“, sagte Joachim E. Thomas.
07. und 08. Mai 2011: Mittelaltermarkt
Bereits zum dritten mal konnten Sie im Mai 2011 in der "Arena Temporis" – dem "Stadion der Zeit" - zurück in eine Welt längst verloren geglaubter Sagen und Mythen, zurück in das Mittelalter und hinein in das Reich der Fantasie reisen. Das Mittelalter-Spektakel ist fester Bestandteil im Terminkalender des Olympiastadion Berlin geworden. Ritterturnier, statt Fußballturnier.
Wie es sich gehörte, waren auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Handwerker und Händler (an die einhundert Stände), Ritterlager, Mundschänke und Garbräter auf der Ostwiese des Olympiastadion Berlin vor Ort. Gaukler wie Fleapit und die Artistengruppe "Flugträumer" standen ebenfalls im Programm. Das Berliner Duo Ohrenfreut rundeten das Programm ab. Für alle Mittelalterfreunde bekannte Namen.
Spannend wurde es beim großen internationalen Ritterturnier. Zwischen den Ständen wurde extra eine große Turnierbahn angelegt. Ritter hoch zu Ross kämpften gegeneinander nicht um olympische Qualifizierungen, sondern um Ruhm, Ehre, schöne Frauen und Geld. In diesem Kampf ist alles erlaubt. Gewinner ist, wer die meisten Lanzen am Schild des anderen zerbricht und am Ende im Sattel bleibt.
Action zu Pferde und dazu ein Rahmenprogramm aus uriger Musik und frecher Narretei formten aus der Ostwiese ein unterhaltsames Mittelalter-Spektakel für die ganze Familie.
08. Mai 2011: BIG 25 Berlin
Die BIG 25 Berlin haben auch 2011 ihre Position als weltweit hochklassigstes Rennen über die 25-km-Distanz eindrucksvoll bestätigt: Im Olympiastadion Berlin fielen am 08. Mai 2011 trotz des warmen Wetters beide Jahresweltbestzeiten. Mathew Kisorio (Kenia) stürmte in 1:12:13 Stunden ins Ziel und lief damit die drittschnellste je erzielte Zeit über die 25-km-Distanz. Um lediglich 23 Sekunden verpasste der 21-Jährige den Weltrekord, den sein Landsmann Samuel Kosgei 2010 bei den BIG 25 Berlin aufgestellt hatte. Schnellste Frau war Filomena Chepchirchir, die sich mit 1:23:22 ebenfalls an die Spitze der Jahresweltbestenliste setzte. Rahmenwettbewerbe hinzugerechnet, verzeichnete Veranstalter BERLIN LÄUFT bei der 31. Auflage der BIG 25 Berlin eine Teilnehmerzahl von 10.423 Läufern.
2011 hat die BIG 25 Berlin eine internationale einmalige Auszeichnung erhalten. Nachdem bei dem 25-km-Lauf mit Ziel im Olympiastadion im vergangenen Jahr gleich beide Weltrekorde gebrochen wurden, hat die Vereinigung der internationalen Straßenläufe (AIMS) beschlossen, das Rennen mit einem Sonderpreis zu ehren. Der ,AIMS Award’ wurde im Rahmen der BIG 25 Berlin überreicht.
Die Veranstaltung hatte am 3. Mai 1981 unter dem Namen ,25 km de Berlin’ ihre Premiere, was auch ein Start für die Laufbewegung war. Vor allem in Amerika aber auch in Großbritannien war das Laufen viel populärer und es hatten große Cityrennen stattgefunden. So organisierten die französischen Alliierten in Berlin die ,25 km de Berlin’, die somit zu einem Wegbereiter deutscher Cityläufe wurden. Heute heißt das Rennen BIG 25 Berlin und startet traditionell auf dem Olympischen Platz und endet auf der blauen Laufbahn im Olympiastadion Berlin.
Alles zum BIG 25 Berlin am 06. Mai 2012.

21. Mai 2011: DFB-Pokalfinale
0:5 aus Duisburger Sicht hieß es am Ende der Vorstellung der zwei Teams, die aus dem Ruhrgebiet in die Hauptstadt angereist waren. Bereits zum fünften Mal wird der heißbegehrte POTT für ein Jahr in Gelsenkirchen verweilen.
Vor 75.708 begeisterten Anhängern beider Clubs zeigten sich die Mannschaften zunächst willig und mit viel Bereitschaft dem Ziel entgegen zu streben. Doch bereits in der 18. Minute, nach dem 0:1 durch Julian Draxler, zogen die Knappen das Zepter an sich und ließen im weiteren Spielverlauf nichts mehr anbrennen. Klaas-Jan Huntelaar bestätigte nach einer Vorlage von Jefferson Farfan den Anspruch auf den Sieg. 43. Minute: Erneut bereitet Farfan den nächsten Treffer vor, legt die Ecke direkt auf den Kopf von Benedikt Höwedes, der das Leder eiskalt im Duisburger Netz versenkt.
Die zweite Halbzeit lies keinen Spielraum mehr für Überraschungen. Die Schalker dominierten die Partie weiterhin und trafen noch in der 55. und 70. Minute durch Jose Manuel Jurado und erneut Klaas-Jan Huntelaar.
Der FC Schalke 04 siegte verdient und verließ die Saison 2010/11 als Pokalsieger.

25. Mai 2011: U16 Schülerländerspiel
Zehntes Spiel, zehnter Sieg: Die deutschen U 16-Junioren haben das Traditionsduell gegen Frankreich vor stolzen 25.000 Zuschauern im Olympiastadion Berlin mit 2:1 (1:0) gewonnen.
Trainer Böger war nach dem Spiel zufrieden: "Wenn man gegen Frankreich auf dieser Ebene gewinnt, hat man auch verdient gewonnen. Auch aufgrund der Spielanteile war dieser Erfolg hochverdient." Einziger Kritikpunkt war für den DFB-Trainer die Chancenverwertung: "Ich will, dass die Jungs noch heißer auf den Torerfolg sind. Wenn der Ball zwei, drei Meter vor der Torlinie liegt, muss er mit voller Entschlossenheit über die Linie", sagte Böger.
Seit 1956 gibt es die Idee des Schüler- Länderspiels. Zunächst ausschließlich zwischen England und Deutschland ausgetragen, fanden die Spiele bis in die 90er Jahre abwechselnd in London und Berlin statt. Aufgrund von Umstrukturierungen im englischen Fußballverband „Football Association“ spielte die Deutsche Mannschaft nun auch gegen andere Nationalteams bis im Jahr 2007 mit Frankreich wieder ein fester Partner gefunden wurde. So findet auch in diesem Jahr ein Kräftemessen des Nachwuchses der beiden Nachbarländer statt. Talente wie Sami Khedira, Thomas Müller und Mario Gomez fanden bereits den Weg von der Schüler- Länderspielbühne in die Deutsche Nationalmannschaft.
28. und 29. Mai 2011: Street Mag Show
Die Liebhaber von US-Oldtimern, VW Bugs, Showcars und Harley -Bikes konnten sich freuen: Die traditionelle Veranstaltung „Street Mag Show “ kam nach neun Jahren wieder in die Hauptstadt, und zwar ins Olympiastadion Berlin!
Ausgestellte Cabrios mit majestätischen Heckflossen, chromglänzende Cadillacs, bullige Pickups mit Breitreifen, Muscle Cars, Hot Rods, Custom Cars und Lowrider, edle Chopper und glänzende Harleys begeisterten die Besucher. Hochpolierte Chromefelgen glänzten in der Sonne und satte Motor-Sounds waren zu hören. Viele Berlinerinnen und Berliner kamen, um die meist historischen Automobile aus Übersee zu bestaunen.
Bei familiärer Atmosphäre und bestem Berliner Wetter gaben sich die Fans der 50er und 60er-Jahre gut gelaunt den PS-starken "Schönheiten" vergangener Zeiten hin. Einige der Fahrzeuge wurden auf einer extra hierfür konzipierten Bühne fachkundig vorgestellt, Geschichten und Anekdoten dazu erzählt. Für die musikalische Untermalung war ab dem frühen Abend auch gesorgt - Rock ´N Roll unter den Olympischen Ringen. Zu den vierädrigen Gefährten gesellten sich auch diverse Motorräder, die selbstverständlich auf einer Show solchen Kalibers nicht fehlen dürfen.
Die Street Mag Show ist nicht nur eine Oldtimer-Ausstellung, sondern eine Veranstaltung, die den American Way of Life im Rahmenprogramm zelebriert: Models präsentieren sich in zeitgemäßem Outfit, American Food and Ice-Cream etc. ergänzten die Veranstaltung. Die Kids konnten sich bei Aktionen wie Kinder-Country, Mini Bike, Hüpfburg, Mini-Dragster-Bahn etc. in der „Kinderecke“ versuchen.
Bis zur nächsten Street Mag Show sollen nicht noch einmal Neun Jahre vergehen. Bereits im kommenden Jahr soll der American Way Of Life erneut für ein Wochenende am Olympiastadion Berlin gelebt werden.
05. Juni 2011: Herbert Grönemeyer - Schiffsverkehr Tour
55.000 Fans feierten mit Herbert Grönemeyer einen grandiosen Konzertabend im Olympiastadion Berlin. Für den „Schiffsverkehr“ herrschte in Berlin bestes Wetter und mit der gleichnamigen Single heizte Grönemeyer seinen Fans gleich zu Beginn der Show ordentlich ein. Es folgten viele Klassiker, bei denen die Zuschauer feiern und mitsingen konnten, wie beispielsweise „Was soll das“, „Männer“ und „Alkohol“. Doch auch vom neuen Album „Schiffsverkehr“ waren viele Lieder zu hören.
Bereits um 20:15 Uhr betrat Herbert Grönemeyer die einem Schiff nachempfundene Bühne im weiten Rund des Stadions. Mehrere mit Videoleinwänden bestückte Masten streckten sich gen Himmel und ließen die Konstruktion wie ein Schiff unter Segel aussehen. Zwei Stege führten zudem in die Zuschauermassen, zwischen denen Grönemeyer auch das ein oder andere Mal am Klavier seine Hits spielte.
Grönemeyer wurde frenetisch gefeiert und ließ es sich nicht nehmen insgesamt für drei Zugaben auf die Bühne zurück zu kehren. Mit einem weiteren Mix aus neuen und alten Grönemeyer-Songs ging es so bis um punkt 23:00 Uhr weiter. Dann allerdings verabschiedete sich Grönemeyer nach zwei Stunden und 45 Minuten Spieldauer endgültig von seinen Berliner Fans mit „Vollmond“ und „Zur Nacht“.

26. Juni 2011: Eröffnungsspiel FIFA Frauen Weltmeisterschaft - Deutschland gg. Kanada 2:1
Das Olympiastadion Berlin war die Austragungsstätte des Eröffnungsspiels zur FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2011. Es sollte ein Spiel für die Geschichtsbücher werden. Noch nie zuvor besuchten so viele Zuschauer ein Frauenfußballspiel in Europa. 73.680 Zuschauer waren dabei, als Deutschland das Team aus Kanada mit 2:1 besiegte und erfolgreich ins Turnier startete. Der Zuschauerrekord stand bereits sechs Monate vor dem Spiel fest, als die 50.000ste Karte verkauft wurde. Zudem erhielt das Olympiastadion Berlin im Rahmen der Umweltkampagne Green Goal die Ökoprofit-Auszeichnung.
Zwei Wochen vor dem Spiel hat der WM-Look Einzug ins Olympiastadion Berlin erhalten. An den Toren Großbanner angebracht, die schon aus der Ferne für Jedefrau (Jedermann) erkennbar sind, Fahnen wurden gehisst und vieles mehr.
Am Spieltag ging es zunächst mit der Spielfreudetour auf dem Olympischen Platz los. Die Spielfreudetour ist ein Parcour von Mitmachmodulen, welcher für ein generationen-übergreifendes WM-Erlebnis stand und das WM-Motto "20ELF von seiner schönsten Seite" im wahrsten Sinn des Wortes fassbar und erlebbar machte.
Nach der Eröffnungsshow erfolgte um 18 Uhr der erste Pfiff der WM. Vor det atemberaubenden Kulisse gingen die Gastgeberinnen schnell in Führung. In der 10. Minute legte Babett Peter das WM-Leder auf den Kopf von Kerstin Garefrekes, die den Ball ohne Probleme in den Kasten der kanadischen Torhüterin Erin Mcleod beförderte.
Kurz vor der Halbzeitpause gelang es Celia Okoyino Da Mbabi, noch das 2:0 einzuschieben. Nach einem beeindruckenden Sprint durch die kanadische Abwehr, versenkte sie das Rund eiskalt im gegnerischen Tor. Den Kanadierinnen gelang nur noch der Anschlusstreffer. Nach einem Foul von Laudehr, verwandelte Sinclair den anschließenden Freistoß zum 2:1 Endstand.
Alles zur FIFA Frauen-Weltmeisterschaft finden Sie in unserem WM-Special.
02. und 03. Juli 2011: World Culture Festival
Das World Culture Festival fand anlässlich des 30. Geburtstags der internationalen „Art of Living“ Stiftung statt. Teilnehmer aus mehr als 150 Ländern sahen auf dieser einmaligen Veranstaltung die einzigartigen Eigenschaften aus der atemberaubenden Vielfalt der verschiedenen Kulturen der Welt vereint und nahmen Erfahrungen mit nach Hause, die ihresgleichen suchen.
Die große Feier im Olympiastadion Berlin und die Weltpavillons in den Außenbereichen des Stadions wurden durch Musik, Tanz, Essen, Literatur und Konferenzen aus der großen Vielfalt und individuellen Schönheit der Kulturen der Welt präsentiert: Das Festival honorierte die Normen und Werte der verschiedenen Kulturen und feierte gleichzeitig die Harmonie der Diversität.
Führende Tanz- und Musikgruppen aus der ganzen Welt begeisterten die Zuschauer mit ihren atemberaubenden Shows. Das große Finale und den Abschluss des World Culture Festival bildete ein noch nie dagewesenes Konzert, bei dem 30 Pianisten und 2000 Gitarristen gemeinsam auftraten.
16. Juli 2011: Mario Barth - Tourfinale
Er hat es wieder geschafft. Drei Jahre nach seinem beeindruckende Weltrekord lud Mario Barth erneut ins Olympiastadion Berlin ein, und wieder gab es keine freien Plätze. Es war das Letzte von vier Stadiongastspielen des Berliner Comedian. "Männer sind peinlich - Frauen manchmal auch!" lautete das Motto seiner beeindruckenden Bühnenshow, die gut ankam beim Publikum. Bessere Voraussetzungen für ein Open-Air konnte es kaum geben. Die Berliner Sonne zeigte sich von Ihrer besten Seite, der Himmel leuchtet blau und die Skala auf dem Quecksilber kletterte in eine angenehme Höhe.
Planmäßig fährt eine typisch gelbe Berliner U-Bahn über die beeindruckende Bühne, die dem Kreuzberger Bahnhof Schlesisches Tor nachempfunden war. Nachdem der Zug zum Stillstand gekommen ist, steigt bloß ein einziger Fahrgast aus: Mario Barth! Der Protagonist des Abends betrat die Bühne und legte sofort los mit seiner beeindruckenden Show. Das Publikum zog Mario Barth innerhalb nur weniger Augenblicke in seinen Bann und strapazierte dessen Lachmuskeln aufs Äußerste. "Erholung" gab es erst nach einer Stunde.
Pause für Barth - Bühne frei für DJ Bobo. Der Schweizer Kult-Sänger, Multitalent und Tänzer heizte den Berlinern nach allen Regeln der Kunst während der Barthschen Pause ein. Am Ende des zweiten Teils verabschiedete Mario Barth sein Publikum mit einem Feuerwerk in die Nacht, das den Himmel über dem Olympiastadion Berlin hell erleuchten ließ.
Bevor jedoch der derzeit erfolgreichste deutsche Comedian los legte, stand ein Vorprogramm auf der Tagesordnung, das es in sich hatte.
Als Opener starteten Revolverheld in die Show. Weiter ging es mit der Österreicherin Victoria S. Nach einer kurzen Pause standen schon die nächsten Künstler bereit: Das norwegische Hip-Hop-Duo Madcon zeigte den Berlinerinnen und Berlinern einen Mix aus Hip-Hop und Reggae-Elementen, gefolgt von Sido, dem zweiten Berliner Act neben Mario Barth.

27. Juli 2011: Hertha BSC - Real Madrid
Am 27. Juli empfing Hertha BSC Real Madrid im Olympiastadion Berlin.
Mit diesem Spiel bedankte sich die Elf rund um Trainer Markus Babbel bei den Fans für die fantastische Unterstützung in der Saison 2010/11 und feierte mit ihnen den direkten Aufstieg in die erste Bundesliga. Nach dem Besuch des FC Liverpool im Sommer 2008 stand nun ein weiterer hochkarätiger Gast ins Haus. Der Besuch der "Galaktischen", unter Startrainer Jose Mourinho, bescherte den Berlinern ein volles Olympiastadion.
Das sagten die Chefs von Hertha BSC und vom Olympiastadion Berlin:
Michael Preetz, Geschäftsführer Sport bei Hertha BSC:
„Wir sind sehr stolz, die Königlichen mit allen ihren Stars von Mesut Özil bis Christiano Ronaldo in Berlin zu haben. Diese Begegnung ist nicht irgendein Spiel – es ist ein absoluter Höhepunkt.“
Joachim E. Thomas, Geschäftsführer der Olympiastadion Berlin GmbH:
„Wir freuen uns sehr auf dieses Highlight im Olympiastadion Berlin. Mit Spannung erwarten wir das Match gegen die Madrilenen.“
02. und 03. September 2011: Pyronale - Feuerwerk-World-Championat
Das Feuerwerk-World-Championat ist seit sechs Jahren fester Bestandteil im September. Und auch diese Auflage der Pyronale am Olympiastadion Berlin war grandios. Die sechs Teams begeisterten Zuschauer und Jury gleichermaßen. Gesamtsieger 2011 wurde das Team Surex aus Polen.
Am ersten Tag konnte das Team von Orion Art aus Russland die Gunst des Publikums für sich erobern und wurde per Telefonvoting zum Tagessieger gewählt. Die Feuerwerke der Teams Malta Fireworks und der Groupe Fiatlux-Ampleman aus Kanada hatten in der Gunst des Publikums das nachsehen.
Am zweiten Tag traten JoHo Pyro (Finnland), die Engländer von Classic Fireworks und das Team Surex aus Polen an. Die Polen setzen sich hier nicht nur in der Gunst der Zuschauer durch, sondern begeisterten auch die Jury und holten sich den Goldenen Pokal des Gesamtsiegers.
Der Kreativität der Teams waren keine Grenzen gesetzt, jedoch gab es ein paar Vorgaben der Jury. Für 2011 war die Farbvorgabe silber-violett und die Musikvorgaben ein Medley aus Camille Saint-Saëns, "Fossilien" aus "Karneval der Tiere" und Johannes Brahms "Ungarischer Tanz Nr. 5".
Die Gewinner der Pyronale 2011:
Goldenen Pokal: Team Surex aus Polen
Silberne Pokal: JoHo Pyro aus Finnland.
Bronzener Pokal: Orion Art aus Russland
Die vom Publikum gewählten Tagessieger sind Orion Art (Russland) am Freitag und Surex am Samstag.
Im September 2012 kommt es dann bei der 7. Pyronale zum aufeinandertreffen der Gesamtsieger aus den vergangenen sechs Jahren. Alle Informationen zur Pyronale finden Sie hier.

11. September 2011: Internationales Stadionfest ISTAF
Das 70. Internationale Stadionfest (ISTAF) am 11. September 2011 war einer Jubiläumsveranstaltung würdig: 51.812 Zuschauer im Olympiastadion Berlin erlebten bei hochsommerlichen Temperaturen zahlreiche Medaillengewinner der Weltmeisterschaften von Daegu, darunter zehn Weltmeister und vier amtierende Weltrekordhalter.
Der zweifache Weltmeister Yohan Blake (100 und 4x100 Meter) sprintete in spektakulären 9,82 Sekunden zum neuen ISTAF-Rekord in der Königsdisziplin. Die alte Bestmarke von 9,86 hatten gemeinsam Maurice Greene (2000) und Asafa Powell (2006) gehalten. „Mein erster Wettkampf in Berlin war super, das Publikum hat mich toll unterstützt. Ich wusste, dass ich in guter Form bin”, so der Jamaikaner.
Auch die deutschen WM-Asse hatten mehr als einen Grund zum Jubeln. Diskus-Weltmeister Robert Harting blieb im 19. Wettkampf in Folge und beim dritten innerhalb von vier Tagen der Chef im Ring. Mit 67,22 Metern hielt er die starke Konkurrenz um Olympiasieger Gerd Kanter aus Estland und dem Litauer Virgilijus Alekna auf Distanz. „Ich habe irre Schmerzen im Knie, aber die paar Tage halte ich jetzt noch durch. Das geht aber auch nur, weil ich nicht mehr trainiere, sondern nur noch Wettkämpfe bestreite“, so Harting.
Das Publikum sah sportliche Spitzenleistungen mit vier ISTAF-Rekorden und feierte die Siege von drei deutschen Athleten.
14. September 2011: B2Run
Bei der dritten Auflage des B2Run waren über 7.000 Läufer aus ca. 450 Unternehmen am Start. Unter ihnen befanden sich auch Ex-Boxweltmeister Henry Maske, Handball-Nationaltorwart Silvio Heinvetter und SAT.1 Moderatorin Simone Panteleit. Sie waren als Botschafter der Deutschen Firmenlaufmeisterschaft am Start, um das Engagement der teilnehmenden Unternehmen im Rahmen betrieblicher Gesundheitsförderung zu würdigen. Die sechs Kilometer kurze Strecke ging vom Osttor des OlympiastadionBerlin durch den Olympiapark. Zieleinlauf war auf der blauen Laufbahn im Stadion. Wie immer ging es nicht nur um die schnellsten, so wurde wie in den vergangenen Jahren z.B. auch das kreativste Laufoutfit prämiert.
Das Olympiastadion Berlin bot den Teilnehmern eine beeindruckende Kulisse für den Zieleinlauf auf der blauen Tartanbahn und die anschließende Feier im Innenraum. Daran nahmen auch fast 3.000 Zuschauer teil, die ihre Teams bereits an der Strecke kräftig angefeuert hatten und den Abend nun gemeinsam mit ihren Kollegen, Freunden oder Verwandten ausklingen ließen. Der neue Lounge- und Catering-Bereich gab hierfür den passenden Rahmen, für die richtige Unterhaltung sorgte ein Moderatorenteam mit DJs. „Die Stimmung ist sehr entspannt und durchweg positiv geladen. Gleichzeitig ist es erstaunlich, wie viel Leistung von jedem einzelnen erbracht wird!“ ist Henry Maske erfreut. Während sich alle Teilnehmer als Sieger fühlen dürfen, konnten einige Unternehmen auch Auszeichnungen mit nach Hause nehmen. Bewertet wurden Schnelligkeit, Teamgröße oder Kreativität der Teilnehmer.
Am 05. September 2012 startet die vierte Auflage des B2Run. Alles wissenswerte hierzu gibt es im Veranstaltungskalender.

22. September 2011: Messe mit Papst Benedikt XVI.
Jubelnd wurde Papst Benedikt XVI. im Olympiastadion Berlin empfangen. Im Papamobil fuhr das Oberhaupt der katholischen Kirche durch das Marathontor in das Stadion ein. Eine Runde drehte der Heilige Vater auf der blauen Laufbahn um die Gemeinde zu begrüßen. Anschließend trug sich Papst Benedikt XVI. im Beisein des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Klaus Wowereit, in das Goldene Buch der Stadt ein. Danach begann die Messe.
Im Anschluss an den Gottesdienst im Olympiastadion Berlin mit rund 61.000 Gläubigen dankte Erzbischof Rainer Maria Woelki Papst Benedikt XVI. für ein "bewegendes Fest des Glaubens".
"Ich danke ihm heute sehr für seine im wahrsten Sinn des Wortes "erfreuliche" Predigt, in der er uns eingeladen hat, den Blick nicht auf das Negative zu fixieren sondern auf Jesus Christus. Durch ihn sind wir in der Kirche miteinander verbunden. Mich hat diese Freude ergriffen, in dieser Freude wollen wir gemeinsam auf die nächsten Tage blicken."
Bei einem Empfang in Olympiastadion Berlin dankte Woelki auch all den vielen Menschen, "die mitgewirkt haben, dass wir an diesem Ort in solch würdiger und festlicher Weise miteinander das Geheimnis unseres Glaubens feiern konnten" und nannte - stellvertretend für viele -"die Mitarbeiter des Olympiastadions, der vielen einzelnen Gewerke, die hier gebaut haben, die vielen Stellen auf Bundes- und Landesebene, aber auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des rbb, die dafür gesorgt haben, dass nicht nur hier im Stadion sondern weltweit Millionen Menschen mit uns feiern konnten."
Erzbischof Woelki begleitet den Papst mit den anderen deutschen Bischöfen zu den weiteren Stationen, Erfurt und Freiburg, seines Deutschlandbesuchs.
24. September 2011: Frühstückslauf
Warmlaufen mit anschließendem Frühstück: Traditionell versammeln sich die Frühstücksläufer am Samstag-Vormittag vor dem Berlin-Marathon, um vom Schloss Charlottenburg ca. 6 km zum Olympiastadion Berlin zu joggen. Rund 11.000 Läuferinnen und Läufer haben sich geschlossen auf den Weg in Richtung blaue Laufbahn begeben.
Gestartet wurde um 9.30 Uhr, um kurz nach 10 traf die "Kolonne" im Olympiastadion ein. Begleitet von einer Gruppe von rund 30 Trommlern wurde der Einmarsch ins weite Rund gefeiert. Am Stadion wurde allen Teilnehmern ein Frühstück angeboten, ehe es zurück in die Stadt ging, um sich auf den Marathon vorzubereiten.
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