Olympiapark Berlin

Das Gelände des Olympiaparks Berlin spiegelt eine vielschichtige Sport-, Kultur- und Architekturgeschichte wider. Vor der Nutzung im Dritten Reich, insbesondere zu den Olympischen Spielen 1936, hatte das Gelände seinen Ursprung bereits im frühen 20. Jahrhundert, als 1906 im nördlichen Teil des Grunewalds eine Pferderennbahn entstand und Kaiser Wilhelm II. hier 1913 das „Deutsche Stadion" eröffnete.

Bereits in den 20er Jahren begannen die Planungen für das Deutsche Sportforum, das zwischen 1925 und 1936 errichtet wurde.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der nördliche Teil des Olympiageländes von den britischen Truppen besetzt.Bis zum Abzug der Alliierten 1994 war das Deutsche Sportforum das Britische Hauptquartier in Berlin und blieb bis dahin ein verschlossenes Areal. 2004 verabschiedete das Land Berlin ein Leitkonzept für die stufenweise Neugestaltung eines attraktiven Sportparks und beschloss die Umbenennung des Areals in "Olympiapark Berlin". Seitdem wird es von zahlreichen Sportvereinen, u. a. Hertha BSC, genutzt und entwickelt sich stufenweise zu einem attraktiven Sportstandort. Ab dem 1. August 2011 wird der Olympiapark Berlin in das Besucherprogramm des Olympiastadion Berlin integriert. Über das Frauentor ist der Zugang vom Stadiongelände möglich.

Übersichtsplan

Den vollständen Plan inklusive der Legende erhalten Sie hier: Übersichtsplan

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Olympiapark Berlin Website

Touristische Angebote

Ab dem 1. August 2011 ist der Olympiapark Berlin Teil des gemeinsamen Besucherprogrammes mit dem Olympiastadion Berlin. Sie können im Rahmen der Öffnungszeiten den Olympiapark Berlin besichtigen, entweder auf eigene Faust oder im Rahmen der Premuim Tour.

Erleben Sie die interessante Entwicklung des Geländes von den 20er Jahren bis heute. Das Haus des Deutschen Sports, der Jahnplatz, Annaheim und Schwimmstadion sowie die modernen Trainingsanlagen und das Amateurstadion von Hertha BSC zählen zu den Highlights. Ein weiterer Höhepunkt ist der 17 m hohe Kuppelsaal im Haus des Deutschen Sports, in dem bei den Olympischen Spielen 1936 die Fechtwettbewerbe stattfanden.

Weitere Informationen zu den Besichtigungsmöglichkeiten finden Sie unter Besichtigung und Führungen.

Glockenturm

Der Glockentrum ist neben dem Olympiastadion das Wahrzeichen des Areals im Grunewald. Mit 77,17m ist der 1962 wiederaufgebaute Glockenturm etwa einen Meter höher als der Originalbau von 1936. Auf Anordnung der britischen Militärregierung wurde der gegen Ende des Zweiten Weltkriegs ausgebrannte Turm am 15. Februar 1947 gesprengt. Die dabei beschädigte Olympiaglocke befindet sich heute auf dem Südtorplatz des Olympiastadions.

Die Aussichtsplattform auf der Spitze des Turms bietet einen wundervollen Blick über die Stadt: Von Spandau im Westen bis zum Alexanderplatz, bei guter Sicht bis Potsdam und zu den Müggelbergen.

Zur FIFA WM 2006 wurde der Turm vollständig modernisiert: Ein neuer gläserner Aufzug befördert die Besucher nach oben und zeigt dabei Szenen aus der Geschichte des Bauwerks, unten informiert eine eindrucksvolle Dokumentations-Ausstellung des Deutschen Historischen Museums auf zwei Etagen in deutscher und englischer Sprache über die Spiele von 1936 und die wechselvolle Geschichte des Geländes.

Die Öffnungszeiten und Preise für den Glockenturm und zur Ausstellung "Geschichtsort Olympiagelände 1909 – 1936 – 2006" erhalten Sie hier.
1. April bis 2. November täglich 9 bis 18 Uhr

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.glockenturm.de