Zahlen und Fakten

Auf dieser Seiten finden Sie eine vielzahl an Zahlen, Daten und Fakten zum Olympiastadion Berlin.

Vom Bauwerk selbst über Informationen zu unserem hochmodernen Dach, Informationen technischer Art bis hin zu allgemeinen Zuschauerkapazitäten ist für jeden hier etwas dabei.

Zuschauerkapazität

Zuschauerkapazität

Gesamt: 74.475 Sitzplätze

Oberring (31 Sitzreihen): 36.455 Plätze

  • 36.032 normale Sitze bei ca. 25,4 Grad Neigungswinkel
  • 290 Plätze auf der Pressetribüne
  • 133 in den Skyboxen

Unterring (42 Sitzreihen): 38.020 Plätze

  • 32.310 normale Sitze bei ca. 23 Grad Neigungswinkel
  • 560 Logensitze
  • 563 Plätze auf der Ehrentribüne (erweiterbar auf 743)
  • 4.413 Business Seats
  • 174 Plätze für Rollstuhlfahrer

Innenraum bei Konzertveranstaltungen:

Je nach Art der Bühne, die im Innenraum aufgebaut wird, und abhängig von den zur Verfügung stehenden Fluchtwegen können bis zu 25.000 Zuschauer in den Innenraum.

Parkplätze

Parkplätze

Auf dem Gelände des Olympiastadion Berlin gibt es insgesamt 815 Parkplätze:

  • 183 Parkplätze oberirdisch am Südtor
  • 485 PKW-Stellplätze in der Tiefgarage Süd auf zwei Ebenen (max. Durchfahrtshöhe 2,00m)
  • 147 PKW-Stellplätze in der Tiefgarage Nord (max. Durchfahrtshöhe 2,00m)

Zur Nutzung dieser Parkplätze benötigen Sie einen Parkschein des jeweiligen Veranstalters.

Rund um das Olympiastadion Berlin gibt es eine Vielzahl an öffentlichen Parkplätzen, die auch bei Veranstaltungen (teilweise Gebührenpflichtig) genutzt werden können:

  • Olympischer Platz (max. 2,8 Tonnen pro Fahrzeug)
  • Parkplatz PO4 mit behindertengerechte Stellflächen (max. 2,8 Tonnen pro Fahrzeug)
  • Parkplatz PO5 mit behindertengerechte Stellflächen (max. 2,8 Tonnen pro Fahrzeug)

Busunternehmen bitten wir an Veranstaltungstagen auf das Verkehrsleitsystem und die Anweisungen der Polizei zu achten.

VIP-Bereiche

VIP-Bereiche

  • 52 Logen für 10 Personen (davon 6 auf der Ehrentribüne)
  • 7 Logen für 20 Personen (davon 2 auf der Ehrentribüne)
  • 3 Executive Clubs (Block L, P und D)
  • 13 Skyboxen
  • Ehrenhalle und Coubertinsaal
  • Atrium mit 4 Ebenen

Weitere Informationen zu unseren VIP-Bereichen erhalten Sie hier.

Bauwerk und Flächen

Bauwerk und Flächen

Angaben zum Bauwerk:

Zweigeschossiger Pfeilerumgang mit 136 Pfeiler

  • Umfang: ca. 803m
  • Höhe: 16,37m, mit Attika 21,26m (Dachkante)
  • Tiefe unter Bodenniveau: 15m (Spielfeld), 17,40m (Ebene E-4 Atrium)
  • Öffnung am Marathontor: 24,65m (schmalste Stelle)
  • Breite Nord-Süd: 230,73m
  • Länge Ost-West: 304,26m
  • Innenraum: Breite 116,11m, Länge 189,97m

Flächen:

  • Stadionkörper (Außenkante) 56.616m²
  • Vorplatz Osttor: 7.729m²
  • Vorplatz Südtor: 3.238m²
  • Schwimmbadplatz: 2.797m²
  • Platz Übergang Maifeld: 4.326m²
  • Pflasterweg: 3.727m² (innere Stadionumfahrt)
  • Südtorparkplatz (PO Süd): 4.533m²

Dachkonstruktion

Dachkonstruktion

  • ca. 30.449 m² Dachmembran Oberseite, verteilt auf 77 Felder
  • ca. 26.410 m² Dachmembran Unterseite
  • Glasfläche: 6006m²
  • Material Dachmembran: PTFE-beschichtete Glasfaser, unterseitig offenmaschig
    Dachbreite: ca. 68m
    Abstand Dachspitze – Spielfeld: 39,99m
    Gesamtgewicht der Dachkonstruktion ca. 3.500t

    Anzahl der Dachstützen: 20 Stück im Abstand von 32 bis 40m und mit einer Länge von 8,50m
    Durchmesser: am Gabelungsknoten 35cm, am Stützenfuß 26cm
    Anzahl der kleinen Außenstützen: 132
    Anzahl der Binder: 76
    Material: Stahl St 52 und St 37

    Sportflächen

    Sportflächen

    • Breite / Länge Fußballfeld: 105m x 68m (7.140m²)
    • Breite / Länge Rasenfläche: 109,90m x 73m (8.022,7m²)
    • Leichtathletikrundbahn Zertifikat Klasse 1 IAAF
    • Laufbahnen: 9 Bahnen für 110m, 8 Bahnen für 400m
    • Hindernisgraben im westlichen Kurven-Segment
    • 4 Anlagen für Weit- und Dreisprung
    • 4 Anlagen für Stabhochsprung
    • 4 Anlagen für Kugelstoßen
    • jeweils eine Anlage für Diskus und Hammerwerfen
    • 2 Speerwurfanlagen

    Unterirdische Leichtathletik-Aufwärmhalle:

    • Länge gesamt: 120m, davon 100m Laufbahn plus Weitsprunggrube
    • Gesamtfläche: 1.990m²

    Kioske

    Kioske

    Unterring:

    • 12 Kioske
    • 1 Restaurant

    Oberring:

    • 12 Kioske

    Außenfläche:

    • 12 mobile Kioske in den Außenflächen, je nach Besucherzahl wird diese Anzahl erhöht

    Merchandisingkioske:

    • je einer am Süd- und Osttor

    Sanitärbereiche

    Sanitärbereiche

    Sanitärbereiche Unterring:

    • Herren: 176 Urinale, 44 WC
    • Damen: 121 WC
    • Behinderte: 4 WC

    Sanitärbereiche Oberring:

    • Herren: 184 Urinale, 30 WC
    • Damen: 96 WC

    Außenwiesen:

    • Herren: 96 Urinale, 12 WC
    • Damen: 20 WC

    Licht, Bild und Sound

    Licht, Bild und Sound

    Flutlichtscheinwerfer

    • Hersteller ist Sill
    • 155 Doppel-Strahler (Halogen-Metalldampflampen) mit jeweils 2000 W
    • min. 1.500 Lux Leistung

    Ring of Fire

    • 610 Leuchten

    Membranbeleuchtung

    • ca. 4.200 Leuchten und 304 Notleuchten im Dach
    • ca. 300kW Leistung

    Anzeigetafel Ostkurve:

    • Hersteller ist Daktronics (USA)
    • Maße 137,5m² (15,72m x 8,76m)
    • Auflösung 688 x 384 Pixel
    • Leistung 150.580 Watt
    • 1.032 Pixelelemente (43x24 Elemente)

    Anzeigetafel Gegengerade:

    • Hersteller ist Daktronics (USA)
    • Maße 57,75m², (10,22m x 5,65m)
    • Auflösung 448 x 248 Pixel
    • Leistung 65.375 Watt
    • 434 Pixelelemente (28x15,5 Elemente)

    Lautsprecher:

    • Hersteller ist Electrovoice
    • 19 Lautsprecherampeln mit insgesamt 180 Lautsprechern (EV XLCLinearray)
    • 84 Endstufen (Electrovoice)
    • ca. 112dB maximaler Schallpegel, 150.000 Watt

    Auszeichnungen

    Preise, Auszeichnungen & Zertifikate

     

    Deutscher Stahlbaupreis 2004: Olympiastadion Berlin

    Der deutsche Stahlbaupreis wird alle zwei Jahre von BAUEN MIT STAHL e.V. verliehen – einer Gemeinschaftsorganisation der europäischen Stahlindustrie und des Deutschen Stahlbau-Verbandes DSTV. Er ist einer der ältesten Architekturpreise Deutschlands.

    Beurteilungskriterien für die Vergabe des Preises sind insbesondere: die architektonische Qualität des Bauwerkes, innovative Konstruktion und Technik, materialgerechte Verwendung des Baustoffes Stahl, funktionale Aspekte und Nutzungsflexibilität sowie städtebauliche Einbindung.

    Licht-Architektur-Preis 2005 - Olympiastadion Berlin - Umbau, Sanierung und Überdachung

    Der Licht-Architektur-Preis wird vom Deutschen Architektur Museum (DAM) und der Messe Frankfurt verliehen. Das Olympiastadion Berlin erhielt den Preis für die Dachkonstruktion, die laut Jury am Tag, aber besonders angestrahlt in der Nacht leicht, fast schwebend wirke. Weiterhin festgestellt hatte die Jury, dass das neue Dach nicht nur Wetterschutz sei, sondern sich auch als Lichtobjekt mit hohem Wiedererkennungswert vom bestehenden Bauwerk absetze. „Die Integration der Spielfeldbeleuchtung im inneren Dachrand vermeidet die visuelle Ablenkung durch störende Einzelanlagen wie Flutlichtmasten.“

     

    Deutscher Architekturpreis 2005, Anerkennung - Olympiastadion Berlin - Umbau, Sanierung und Überdachung

    Der deutsche Architekturpreis wird seit 1977 alle zwei Jahre vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtenwicklung und der Bundesarchitektenkammer e.V. verliehen.

    Der deutsche Architekturpreis prämiert Gebäude, die für die Entwicklung des Bauens in unserer Zeit beispielhaft sind. Besonderes Augenmerk liegt auf der innovativen und qualitativ hochwertigen Architektur, die zur Gestaltung des öffentlichen Raums beiträgt und als Vorbild hinsichtlich Umweltschutzes, Nachhaltigkeit und Energieeffizienz gilt.

    Gebäude aus Architektur und Städtebau sind ebenso zur Teilnahme berechtigt, wie Bauten die saniert wurden und deren historische Bausubstanz erhalten wurde. Ausgezeichnet werden die Bauherren mit einer Urkunde, die Architekten und Architektinnen mit einer Urkunde und 30.000 Euro.

     

    Architekturpreis Berlin 2006, Auszeichnung: Olympiastadion Berlin

    Der Architekturpreis Berlin wird vom Verein Architekturpreis Berlin e.V. in Kooperation mit dem Bund Deutscher Architekten (BDA) Berlin und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung im Abstand von zwei bis drei Jahren verliehen. Das Olympiastadion Berlin erhielt eine Auszeichnung für die besondere Aufgabe im Bezug auf die Erneuerung und Sanierung sowie der Neuinterpretation der vorhandenen Bausubstanz. Nicht nur die historische Bedeutung und Größe, sondern auch der neue Eingriff würden es unumgänglich machen, diesen Beitrag in die Auszeichnungsgruppe einzuschließen, so die Jury.


    IOC/IAKS Award in Gold 2007

    Der IOC/IAKS Award wird an bereits im Betrieb bewährte Sport- und Freizeitbauten verliehen und ist der einzige internationale Architekturpreis in dieser Form.

    Bereits seit 1987 wird der Award alle zwei Jahre an gut konzipierte und multifunktionale Sportstätten verliehen. Hierbei spielt es keine Rolle, ob die Stätte neu gebaut oder modernisiert wurde. Verliehen wird der IOC/IAKS Award vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) in Lausanne und der Internationalen Vereinigung Sport- und Freizeiteinrichtungen (IAKS) in Köln.

    Das Olympiastadion Berlin wurde 2007 mit dem Gold Award, also der höchsten Kategorie ausgezeichnet.

    IPC/IAKS Sonderpreis 2007

    Der IPC/IAKS Sonderpreis wird vom Internationalen Paralympischen Komitee (IPC) in Bonn und der Internationalen Vereinigung Sport- und Freizeiteinrichtungen (IAKS) in Köln verliehen und zeichnet barrierefreie Sportstätten aus. Der Award zeichnet solche Stätten aus, die durch ihre Architektur auch Menschen mit Behinderungen die Möglichkeit geben, uneingeschränkt und barrierefrei Sport auszuüben oder dabei zuzuschauen.

    iF Gold Award 2007: Kapelle im Olympiastadion Berlin:

    Der iF communication design Award Gold ist der „Design-Oscar“ und wird von der iF International Forum Design GmbH jährlich verliehen. Prämiert werden international herausragende und innovative Beispiele zum Thema Kommunikation und Raum. Die Kapelle im Olympiastadion Berlin erschafft durch eine Verschmelzung von Raum, Materialität, Zeichen und Wort eine beeindruckende Botschaft von immateriellen Werten.

    red dot award 2007: Kapelle im Olympiastadion Berlin:

    Der red dot award wird vom Design Zentrum Nordrhein-Westfalen verliehen und ist die Prämierung für den international anerkannten red dot Designwettbewerb. Prämiert werden verschiedene Kategorien, unter anderem Architektur und Interior Design. In dieser Kategorie gewann im Jahr 2007 die Kapelle im Olympiastadion Berlin für die architektonische Leistung den red dot award.

    BDA-Architekturpreis „Nike“ 2007 in der Kategorie „beste Raumwirkung“: Olympiastadion Berlin

    Der Architekturpreis der Bund Deutscher Architekten (BDA) wurde 2007 zum ersten Mal verliehen. Die Auszeichnung soll Architekten und Bauherren würdigen, die für das höchste Maß an Qualität in Architektur und Städtebau stehen. Die Auszeichnung, bei der sieben verschiedene Kategorien die wesentliche Elemente guter Architektur beschreiben, werden Preise vergeben. In der Kategorie „beste Raumwirkung“ wurde das Olympiastadion Berlin mit einer „Nike“-Zeichnung von Wielaand Förster ausgezeichnet. 

    Location Award 2012 - Zweiter Platz Kategorie Großveranstaltungen

    Am 8. September 2012 wurde das Olympiastadion Berlin von einer Fachjury aus der Veranstaltungsbranche zur zweitbesten Location für Großveranstaltungen in Deutschland gewählt.
    Um diese tolle Platzierung überhaupt erreichen zu können, galt es im Vorfeld der Verleihung auf Stimmenfang bei den Fans des Olympiastadions zu gehen. Denn die Besucher, Freunde und Fans der Fünf-Sterne-Arena konnten durch ihr Votum ihre Lieblingslocations in das Finale wählen. Danach entschied die Jury in verschiedenen Kategorien über die Vergabe der Plätze eins bis drei.

     

    FM-Anwenderpreis 2013

    Gutes noch besser zu machen – das war das Ziel der Olympiastadion Berlin GmbH, als es darum ging, interne Betriebsabläufe zu verbessern und wirtschaftlicher zu arbeiten. Das Ergebnis sind nicht nur zukunftsfähige Arbeitsprozesse und beachtliche Kosteneinsparungen. Es ist auch die Würdigung dieser Verbesserungen mit dem Anwenderpreis der Fachzeitschrift „Der Facility Manager“, mit dem das Olympiastadion Berlin am 26.2.2013 in Frankfurt am Main geehrt wurde.

     

    Location Award 2014 - Erster Platz Kategorie Stadien, Arenen und Multifunktionshallen

    Der Location Award ist das bedeutendste Gütesiegel für Deutschlands beste Veranstaltungsorte. Von einer elfköpfigen Expertenjury wurde das Olympiastadion Berlin als herausragende Eventlocation ausgewählt. Die Preisverleihung fand vor 500 geladenen Gästen aus der Event- und Kommunikationsbranche in der Warsteiner Welt in Warstein statt.

    Beim Location Award 2014 setzte sich das Olympiastadion Berlin gegen 25 hochrangige  Bewerber durch, wie die Commerzbank Arena in Frankfurt und die Lanxess Arena in Köln.